DU Munition

Atomwaffen mit anderen Namen

Da in den Massenmedien das Thema Atomare Verseuchung durch „bunker-“ und „panzerbrechende“ Sprengköpfe weitestgehend ausgeblendet bleibt, erhalten Sie hier Hinweise auf Informationen zum Thema, die bereits seit Jahren vorliegen und geprüft wurden.

Informationen

Prof. Siegwart Horst Günter hat bereits in den 90er Jahren im Irak medizinische Untersuchungen zu den Krankheitsbildern der Menschen, Missbildungen an Kindern und zur Strahlenbelastung in der Umgebung gemacht. Seine Ergebnisse sind u.a. in diesem Buch niedergelegt: www.ahriman.com/buecher/guenther.htm.

Sowie in dem Film von Frieder Wagner “Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra”, der hier zu finden ist: ochowa-film(at)t-online.de – und der inzwischen als Kinolangfassung unter dem Titel “Deadly Dust” auf der Berlinale 2007 gezeigt wurde.

WDR „Der Arzt oder die verstrahlten Kinder von Basra“ (Teil 1 von 5) auf Youtube:
watch?v=zRwrqkDjrOg

Der britische Journalist Robert Fisk ist einer der wenigen, der sich der Thematik regelmäßig annimmt und im Independent darüber berichtet.
www.robert-fisk.com/depleted_uranium_links.htm

Dai Williams forscht seit 15 Jahren zum Thema und stellt seine Ergebnisse u.a. auf dieser Seite zur Verfügung:
www.eoslifework.co.uk/du2012.htm

Dr. Keith Baverstock, ehemaliger Verantwortlicher der Weltgesundheitsorganisation für Uranmunition, hat nach dem Ausscheiden aus dem Amt klar Stellung gegen diese Waffenart bezogen – einer seiner neueren Vorträge nimmt kein Blatt mehr vor den Mund, was die Gefahren anbelangt: Vortragsmanuskript 2006.

Der us-amerikanische Film Poison Dust dokumentiert die Situation von Veteranen und deren Nachfahren: www.iacenter.org/depleted/du.htm, actioncenter@action-mail.org. Die deutsch synchronisierte Fassung finden Sie hier: www.poisondust.buergerstimme.net. Ein Film zum Thema “geheime Militärprojekte”: www.beyondtreason.com (Film 2005).

Chronik der Erkenntnissammlung über die schleichende Uranverseuchung: www.hagdise.de/forum/duranium.html. Sammlung von Agenturmeldungen zum Balkan-Syndrom/ ab Mitte 1999: www.swans.com/library/art7/ga100.html. Bei BBC finden sich u.a. folgende Infos: news.bbc.co.uk/2/hi/europe/1098858.stm, news.bbc.co.uk/1/hi/in_depth/europe/2001/depleted_uranium/default.stm. Auch die Sunday Times widmet sich nach dem Moratoriumsbeginn von 2001 wieder dem Thema: www.timesonline.co.uk/tol/news/uk/article732523.ece

Deutschlandfunk zum Thema

Die schweizer Genossenschaftszeitung Zeit-Fragen nimmt sich regelmäßig der Thematik an und trägt zentrale Informationen zum Skandal-Thema zusammen: www.zeit-fragen.ch.

Der Autor des folgenden Artikels war lange in US-Militärkreisen als Arzt beschäftigt – bis er mit diesem Thema an die Öffentlichkeit ging. Er gründete das unabhängige Uranium Medical Research Center in Washington D.C. Asaf Durakovic: “Undiagnosed Illnesses and Radioactive Warfare” in: Croatian Medical Journal.44(5/2003): 520-532.
www.cmj.hr/2003/44/5/14515407.pdf

Rosalie Bertell: “Occupational Hazards of War: Depleted Uranium DEPLETED URANIUM: ALL THE QUESTIONS ABOUT DU AND GULF WAR SYNDROME ARE NOT YET ANSWERED” in: International Journal of Health Sciences, vol. 36 (2/2006): 503-520. www.iicph.org/docs/occupational-hazards-of-war-du.htm. Informationen über Dr. Bertell: www.rosaliebertell.net/bio_rosalie_bertell.htm

Nach der Anerkennug Kenny Duncans in Großbrittanien, dem zuerkannt wurde, dass die Genschädigung seiner Kinder auf Urankontamination im Irak zurückzuführen sei, wird nun mit einem weiteren spektakulären Fall in Italien belegt, dass Uranmunition auch in Somalia eingesetzt wurde: italienischer Soldat erhält Schadenersatz

Der Beitrag von Dr. Sabine Schiffer in der Journalistenfachzeitschrift Message („Das leise Sterben nach dem Krieg„, 1/2008) befasst sich mit der Frage, warum das Thema seit Anfang 2001 weitestgehend aus den Medien verschwunden ist – obwohl auch deutsche Soldaten betroffen sind. Der Artikel – wie auch der von Frieder Wagner im gleichen Heft – macht außerdem deutlich, dass urangehärtete Waffen nach den Genfer Konventionen eigentlich verboten sind, weil sie weitere – auch zivile – Opfer nach dem Ende der Kampfhandlungen fordern. Ob die Forderung nach einer Ächtung dieser Waffen eher die Gefahr eines Rückschritts birgt oder aber ein notwendiges Signal darstellt, damit das Thema überhaupt Aufmerksamkeit erhält, wird sich zeigen (Bericht über die Tagung im November 2010 des Darmstädter Signals von Irene Eckert).

Auch beim Kriegseinsatz gegen Libyen zeichnet sich der Gebrauch uranhaltiger Munition ab: Junge Welt 29.03.2011

18.04.2011 KenFM über die Problematik ausführlich: Ich & DU (= Depleted Uranium)

 

Weitere Infos finden Sie unter:

www.urankonferenz.de
www.urankonferenz.de/pdf/hintergrund.pdf
www.bandepleteduranium.org/
www.ippnw.de/Frieden/Uranmunition
www.amigosparalapaz.org
www.newsatelier.de/html/du-munition.html
www.mindfully.org/Nucs/2004/DU-Trojan-Horse1jul04.htm
www.physik.uni-oldenburg.de/Docs/puma/radio/Uran_Munition.html
www.uni-kassel.de/fb5/frieden/themen/DU-Geschosse/Welcome.html
Hintergrund mit Filmbeitrag über Auswirkungen in Falluja (Englisch/Arabisch)
The Israeli Committee for a Middle East Free from Atomic, Biological & Chemical Weapons, P.O.Box 16202 Tel Aviv 61161, Israel (Gideon Spiro Tel. )

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