Seminare
Seminare im IMV↑
Das IMV bietet regelmäßig Seminare an, um mediale Diskurse kritisch unter die Lupe zu nehmen und Kommunikationsprozesse konstruktiv zu begleiten.
Die Seminare im ersten Quartal 2012:
| 03. Feb | Antisemitismus und Antisemitismusvorwürfe rund um den Nahostkonflikt |
13-18 Uhr | Anmeldung bis 27. Jan |
| 09. März | Kriegspropaganda im modernen Medienzeitalter | 13-18 Uhr | Anmeldung bis 02. März |
| 20. Juli | Was Multiplikatoren über Medienbildung wissen müssen | 13-18 Uhr | Anmeldung bis 13. Juli |
- Antisemitismus und Antisemitismusvorwürfe rund um den Nahostkonflikt
Um das Anliegen der Rassismus- und auch der Antisemitismusforschung wieder zu stärken, bedarf es einer sachlichen Auseinandersetzung mit der Frage, wo Kritik endet und Antisemitismus beginnt. Den neuralgischen Punkt Nahostkonflikt können wir dabei gerade nicht aussparen. Die wichtige Meinungsfreiheit darf weder antisemitische Äußerungen noch andere Ressentiments rechtfertigen.
Das Seminar soll Bewusstseinsprozesse fördern und die Wahrnehmung für mediale und politische Diskurse und Desinformation schärfen, um der Sache die nötige Klarheit zu geben. Es richtet sich vor allem an Multiplikatoren im Bildungsbereich sowie an alle an der Thematik Interessierte.
- Kriegspropaganda im modernen Medienzeitalter
Ohne Medien ist es nicht möglich, Zustimmung für einen Krieg zu erzeugen. Auch unfreiwillig kann man leicht zum Vervielfältiger einer Mobilisierung werden. Die vorbereitenden Bilder und Worte der letzten Kriege haben gezeigt, mit welchen Argumenten man bei den nächsten rechnen kann. Diese gilt es vorab zu erkennen, was mit entsprechenden Analysemethoden möglich ist. Sowohl subtile Spins als auch massive Desinformationskampagnen können anhand dessen, was sich an der medialen Oberfläche zeigt, erkannt werden. Zur Prüfung der Zweifel gibt es bewährte Recherchemethoden und –wege.
Da wir zunehmend von einem Kampf zwischen Vierter und Fünfter Gewalt ausgehen müssen, ist dies auch eine Fortbildungsaufgabe für im Journalismus Tätige. Mehr Bewusstsein für die Infiltration der Informationsmedien mit wohlklingenden Begriffen und „Argumenten“ von Lobbyisten und PR-Agenturen ist für alle Mitglieder einer demokratischen Gesellschaft von unbedingter Wichtigkeit.
- Was Multiplikatoren über Medienbildung wissen müssen
„Digital Natives“ gibt es nicht!
Dieser PR-Begriff der Computerindustrie verleitet Kinder dazu, völlig unbedarft an neue Medien heran zu treten und auf Erwachsene weniger zu hören. Er verleitet aber auch Erwachsene dazu sich einerseits zu unterschätzen und gleichzeitig die eigene Aufgabe im Bereich der Medien zu überschätzen bzw. die eigene Verantwortung nicht mehr wahrzunehmen.
Der Schwerpunkt des Seminars wird auf der Nutzung sog. sozialer Netzwerke und die neueren Entwicklungen in Sachen Browsergames liegen. Hierzu werden neueste und vor allem unabhängige Forschungsergebnisse kombiniert mit Tipps und Beispielen aus der praktischen medienpädagogischen Erfahrung angeboten.
Kontakt: info|at|medienverantwortung(dot)de





