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Newsletter – 2010

Inhaltsverzeichnis

  1. August 2010: Public Relations zugunsten von Militärischen Lösungen?
  2. Juli 2010: Medienbildung – Internet ist nicht alles, aber auch da sind Grundlagen nötig und Festival der Bildung in Erlangen
  3. Juni 2010: GAZA Flotilla + Radio Nischenprogramme – Kultur und Alternatives
  4. Mai 2010: Lateinamerika im Fokus von Globalisierung und Hegemonie, aber nicht im Medienfokus
  5. April 2010: Festung Europa – nicht auf der Titelseite! und Freispruch und Aufklärungsbedarf im Mordfall Marwa El-Sherbini
  6. März 2010: Deutsche Einheit – Neues zum Strafprozess.
  7. Februar 2010: Maulkorb für Wissenschaft? Strafbefehl wegen Interviewäußerungen
  8. Januar 2010: Öffentlich-Rechtliche Rundfunkanstalten unter Druck

Newsletter August 2010

_Dossier: Bundeswehr und Schule – der AG Friedensforschung (auf neuer Website!)
http://www.ag-friedensforschung.de/themen/Schule/Welcome.html

_Bundeswehr an Schulen – forschung und Berichterstattung
http://imi-online.de/download/MSG_Jugendoffiziere_Studie.pdf
http://www.neues-deutschland.de/artikel/166863.westerwelles-werbetruppe.html?sstr=westerwelles; http://www.sueddeutsche.de/politik/bundeswehr-an-schulen-kameraden-im-klassenzimmer-1.15788; http://www.sueddeutsche.de/karriere/bundeswehr-draengt-in-schulen-alleinunterhalter-in-uniform-1.962614; http://www.jungewelt.de/2010/07-20/017.php?sstr=Jugendoffiziere

_Initiative für eine Zivilklausel an deutschen Hochschulen
http://www.stattweb.de/files/DokuKITcivil.pdf

_Bundeswehr noch mehr unters Volk!
http://www.mainpost.de/lokales/bad-kissingen/Wir-Hammelburger-Soldaten-zeigen-ihr-Koennen;art770,5655697
http://www.mainpost.de/lokales/bad-kissingen/Bundeswehr-Fest-Drill-und-Nahkampf-in-der-Stadt;art770,5655991

_Bundeswehr-Watch
http://www.bundeswehr-monitoring.de
http://www.darmstaedter-signal.de/
http://imi-online.de – und viel mehr

eigene Bundeswehr-Seiten:
- für die Jugend https://treff.bundeswehr.de/portal/a/treff
- für die Bewerber: http://mil.bundeswehr-karriere.de (der Truck begleitet häufig des Musikkorps, das auf Konzertreisen mit lokalen Partnern kooperiert und Benefizkonzerte gibt)
z.B. http://www.erlanger-nachrichten.de/artikel.asp?art=1045857&kat=19
http://www.militaermusik.bundeswehr.de/portal/a/milmus

http://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde/einsaetze/im_einsatz_fuer_den_frieden?yw_contentURL=/C1256EF4002AED30/W27D5HNQ888INFODE/content.jsp

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militärische Realitäten – Deutschland im “Außenhandelseinsatz”

http://www.strategypage.com/military_photos/20100610231647.aspx

und nicht nur: http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=15379

Frage an alle: Wer errechnet, was die faire Bezahlung jeglicher Ressourcen kosten würde, wenn man Ausbeute, Migration, “Kriegsnebenkosten” und dergleichen dadurch einsparen würde?
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Gründe für den Krieg

_Wirtschaftskontrolle
http://www.imi-online.de/2010.php?id=2155
http://www.amazon.de/Confessions-Economic-Hit-Man-Shocking/dp/0091909104
http://www.amazon.de/Die-Schock-Strategie-Katastrophen-Kapitalismus-Naomi-Klein/dp/3100396111
http://www.josephstiglitz.com/

_Ressourcen: im Kongo, im Sudan…

_Landraub
in Afrika:
http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/top/tagesgespraech/2782.sh10137039.html
http://www.desertec.org/de/
in Lateinamerika:
dazu die Empfehlung eines alternativen Mediums www.latinomedia.de

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Unwirkliche Kriegsgründe entlarven sich hier: Afghanistan im Medienkrieg
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/33/33060/1.html
s. dazu auch unsere Facebook-Seite: http://www.facebook.com/pages/edit/?id=116854334991466

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FAIR globalisation müsste es geben…

statt dessen einzelne Initiativen – vielleicht um wenigstens ein Zeichen zu setzen
http://procureitfair.org/ > Petition: http://procureitfair.org/petition
z.B. Europäische Hochschulen sollen IT FAIR einkaufen
http://www.heise.de/newsticker/meldung/Europaeische-Hochschulen-sollen-IT-fair-beschaffen-1028793.html
http://mariaflorenciasegura.blogspot.com/2010/06/online-petition-against-exploitation-in.html
http://www.pcglobal.org/
http://www.weed-online.org/
http://goodelectronics.org/

Friedenssteuer
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=15354

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IMV Termine

06. – 08.08.10



25.08.10

  • Weimar
    • 14.08. – 28.08.2010: 11. Internationale Weimarer Sommerkurse – Kurs B
    • 09:00 – 12:00 und 14:00 – 16:00 Uhr
    • “Wir bestimmen, was fremd ist…” Instrumentalisierung der Bilder vom Fremden in heutigen Film-, Print- und Webdokumentationen
    • EJBW, Jenaische Straße 2-4, Weimar
    • Veranstalter/weitere Infos bei:
      Weimar-Jena-Akademie e.V.



01.09.10

  • München
    • Antikriegstag 2010
    • 18:30 – 21:00 Uhr
    • Saal des DGB-Hauses, Schwanthalerstr. 76, München
    • Veranstalter/weitere Infos bei:



Newsletter Juli 2010

Das IMV wird am Samstag, 3. Juli 2010, auf dem Festival der Bildung in der Erlanger Ladeshalle (Rathaus) mit einem Infostand vertreten sein: http://www.erlangen.de/de/desktopdefault.aspx/tabid-48/346_read-20913/
Sie finden uns am Stand Nr. 103 und um 14 Uhr in Vortragsraum 2 – wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Passend zum Thema widmen wir den Schwerpunkt dieses Newsletters einigen Fragen um die Medienbildung:
Medienerziehung beginnt spätestens mit dem Kauf des ersten Bilderbuchs… – aber das gerät zunehmend aus dem Blick – dazu noch einmal der Forschungsstand vom letzten Jahr für das medienpolitische Fachgespräch der Grünen im Bayerischen Landtag als Attachment anbei.

Spätestens in der Grundschule beginnt mit dem Lese-Programm Antolin der Druck zur online-Nutzung in den Familien. Für Eltern und Pädagogen beginnt spätestens dann die Beschäftigung mit Fragen von Computernutzung, Internet und Datenschutz. Um das frühe Einüben von der Eingabe persönlicher Daten ins Netz zu vermeiden, sollten bei Antolin etwa Klassenaccounts angelegt werden, die nicht nur die Persönlichkeitsrechte der einzelnen Kinder schützen, sondern auch den Konkurrenzdruck untereinander reduzieren, weil das Leseprogramm dann eine Klassenaufgabe wird. Auf jeden Fall muss spätestens jetzt damit begonnen werden, den Kinder die Nichtpreisgabe privater Daten nahe zu bringen – und sogar noch teilweise die Schulen hierfür zu sensibilisieren.

Derlei einfache Tipps findet man auf vielen Beratungsseiten im Netz eher selten bis gar nicht. Das könnte daran liegen, dass sie vielfach von Anbietern gesponsert werden und ein Interesse besteht, Konsum nicht zu reduzieren (klicksafe.de & Co.). Dies könnte erklären, warum bestimmte Dinge offensichtlich nicht Frage gestellt werden bzw. als Selbstverständlichkeit dargestellt werden – was kritischen Eltern und Pädagogen suggeriert, dass sie isoliert seien. Dieses TINA-Prinzip (There is no alternative!) ist aus der Public Relations bekannt und leider entpuppen sich viele der Beratungsangebote im Netz als kommerziell. Auch vor der Entwertung von Eltern und Pädagogen schreckt man nicht zurück, um die eigenen Produkte ans Kind zu bringen, denn es geht um Millionen.
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=13665
http://www.medienverantwortung.de/unsere-themen/informationsportale/medienlobby-contra-medien-bildung/
Dazu auch noch ein sehr kritischer Beitrag zu einem Angebot namens Klicksalat, beispielhaft für die Nuancen, auf die man achten sollte: http://www.medienverantwortung.de/wp-content/uploads/2009/11/20090303_Schiffer_Kommentar-Klicksalat1.pdf

Nach der letzten Jugendmedienschutztagung, wo eine Selbstbefragung von Jugendlichen als Studie über Medienwirkungen gewertet wurde und innerhalb der Zielgruppe von 0 bis 26 (sic!) Altersgruppen gegeneinander ausgespielt wurden, verhärtete sich der Verdacht, dass es weniger Jugendmedienschutz als vor allem Medienschutz gibt: Dies sollte man im Hinterkopf behalten, wenn man Websiten wie www.jugendmedienschutz.net nutzt oder Stellungnahmen von Prof. Gottberg in den Broschüren der Kommission für Jugendmedienschutz liest (kjm).

Das heißt nicht, dass es auch unter den zum großen Teil kommerziell durchdrungenen Angeboten nicht nützliche Tipps gäbe, aber es ist aufwändig, hier den Weizen von der Spreu zu trennen – zumal jede Alters- und Entwicklungsklasse sowie jedes einzelne Kind individuelle Bedürfnisse hat. Genau darum wollen wir Eltern und Pädagogen darin bestärken, sich der Thematik kritisch anzunehmen, denn die Kinder und Jugendlichen, die mit einer umfassenden Technik aufwachsen, bedürfen durchaus und gerade intensiver Begleitung, um sie deren Betreiber nicht auszuliefern. Das beginnt damit, wie mit persönlichen Daten (sowohl eigener als auch anderer) umzugehen ist und endet spätestens damit, Quellen und Wahrheitsgehalt von Botschaften kritisch bewerten zu können.

Empfehlungen
Informationelle Selbstbestimmung nicht nur für Kinder – unabhängige Informationen im Virtuellen Datenschutzbüro
http://www.datenschutz.de/
http://www.datenschutz.de/feature/detail/?featid=8
Und wie bei allen Empfehlungen gilt: UNTER VORBEHALT – auch diese gute Seite zeigt, dass man stets mitdenken muss: www.watchyourweb.de – hier kann man ANONYM eine Umfrage machen, welcher “Webtyp” man sei – und neben vielen nützlichen Tipps finden sich eben auch Profil-Sammel-Angebote wie hier das Forum (Pinnwand), das eine Registrierung erfordert.
Vergleichbares gilt für alle folgenden Linkempfehlungen…
www.blinde-kuh.de
www.netzcheckers.de
www.chatten-ohne-risiko.de (wir empfehlen da übrigens skype!)

professioneller Blog des aufs Netz spezialisierten Juristen: RA Thomas Stadler
www.internet-law.de

und für diese unabhängigen NGOs:
www.mediengewalt.eu
www.sichtwechsel.de
www.aktiv-gegen-mediensucht.de
www.rollenspielsucht.de

konkrete Beschwerden und sachdienliche Hinweise kann man richten an:
www.werberat.de
www.kjm-online.de
www.jugendschutz.net (s.o. ;-))
www.bundespruefstelle.de

Wir freuen uns auf Ergänzungen, Anregungen, Kritik…

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Aktualisierung der IMV-Website

Rassismus tötet! – leider viele Fälle – Danke für die Infos an Marc!
http://www.medienverantwortung.de/unsere-themen/informationsportale/rassismus-totet/

Gastbeitrag: Prof. Jörg Becker – Vortrag zum Islambild
siehe s.v. Islamophobie http://www.medienverantwortung.de/publikationen/gastbeitrage/
und weitere Beiträge…

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IMV-Termine Juli 2010

03.07.10

11.07.10

  • Nürnberg
    • Pro Dialog – Seminar-Reihe
    • 16:00 – 17:30 Uhr
    • Islam und Medien
    • DITIB Nürnberg Eyüp Sultan Moschee, Kurfürstenstraße 16, 90459 Nürnberg
    • Veranstalter/weitere Infos bei:
      Ditib Bayern Nord

19.07.10

  • München
    • antiislamische Blogs und Netzwerke
    • geschlossene Fortbildungsveranstaltung
    • 17:00 – 19:00 Uhr
    • Veranstalter/weitere Infos bei:

Vorschau August 2010
http://www.friedensfestival.org/



Newsletter Juni 2010

Eigentlich sollte dies ein Newsletter der alternativen Medienszene werden, vor allem Freie Radios und deren Schwierigkeiten in der letzten Zeit – aber dann dankte unser Präsident ab [erstmalig in der Geschichte der Bundesrepublik und des Abdankens von Präsidenten allgemein -  denn bisher wurde zurückgetreten, wenn man überführt wurde, die Unwahrheit gesagt zu haben...] und die FreeGaza-Flotille wurde aufgebracht, was Menschenleben kostete und medial zu einigen Verwirrungen führt(e).

FreeGaza

Nun, mir stellt sich die Frage, warum die israelischen Verantwortlichen nicht die Unifil Mission oder die 6. US-Flotte im Mittelmeer angefragt haben, wenn sie den Verdacht hatten, dass die FreeGaza-Flottille Waffen schmuggeln könnte. Diese Einheiten hätten die Pflicht und auch das Recht gehabt, die Schiffe in internationalen Gewässern zu untersuchen – auch bei Tageslicht… Abgesehen vom tragisch-menschlichen Desaster wollen wir uns den medialen Fragen widmen.
Natürlich ist sowohl das Einsetzen der Berichterstattung, wie auch die Anordnung der Ereignisse von entscheidender Bedeutung, wie Zusammenhänge und Kausalitäten wahrgenommen werden. Dazu lieferten die tagesthemen der ARD vom 31.05.2010 ein Meisterstück, bei der allerdings vor die Ereignisse noch einiges (Rechtfertigendes) erwähnt wurde: http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=4587748

Das Wort “Propaganda” fällt zumeist, wenn es um die Propaganda der anderen geht:
http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/1/0,3672,8076385,00.html

Dazu anbei zwei ältere Texte über die zu beachtenden Faktoren bei der Medienanalyse sowie einige Überlegungen zum Völkerrecht anlässlich des Gaza-Krieges 2009, die – wie man sieht – nach wie vor relevant sind und der Nacharbeitung bedürfen:
http://www.medienverantwortung.de/wp-content/uploads/2009/07/10_Nahostberichterstattung.pdf
http://www.artneuland.com/uploads/article63_deutsch.pdf

Ganz konkret stellt sich für Deutschland noch die Frage, was denn die Bundesmarine in der Nähe so mitbekommen hatte: http://www.jungewelt.de/2010/06-01/055.php – mhh, die Frage stellt sich für die US-Flotten-Verantwortlichen vermutlich auch…

Wer die Aktion in irgendeiner Form unterstützen möchte: www.freegaza.de

Wir diskutieren auf unserer Facebook-Seite weitere Hintergründe und Ungereimtheiten… suche Institut für Medienverantwortung!
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Ja, was soll man sagen: Horst Köhler spricht aus, was im Weißbuch der Bundeswehr seit 2006 steht – und die, die für die grundgesetz- und völkerrechtswidrigen Kriegseinsätze gestimmt haben, tun nun so heuchlerisch empört. Dabei gehörten genau sie abgesetzt!

zum Weißbuch
- http://www.medienverantwortung.de/wp-content/uploads/2009/07/zukunft_13.pdf
- http://www.hintergrund.de/20100531915/politik/inland/horst-koehler-sofortiger-ruecktritt-nach-aeusserungen-zur-rolle-der-bundeswehr.html

zu den anderen relevanten Dokumenten
- http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=15217

der Fall von Major Florian Pfaff spricht in dem Zusammenhang ebenfalls Bände
http://www.schattenblick.de/infopool/buch/sachbuch/busar457.html

und hier die sich ankündigende nächste Runde:
- http://www.vorwaerts.de/artikel/guttenberg-verteidigt-was-koehler-nicht-gemeint-haben-will
- http://cdu-politik.de/2010/06/02/ressourcensicherungspolitik-endlich-beginnen/ ENTLARVEND!

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Und nun, wie das oft so ist und eigentlich so falsch ist, die Kultur zum Schluss – dabei hat beispielsweise die DKP erkannt, wie wichtig die kulturellen Aspekte des Politischen sind: http://www.fgbrdkuba.de/termine/nuernberg/kulturforum4.pdf

Hier ein besonders feines Angebot für Hörgenüssler: Radio Opera www.radio-opera.de !

Den freien, nichtkommerziellen, alternativen medien | digitalisierung | medienpolitik | medienethik | medienkritik | … hat sich der Medienticker verschrieben: http://medienticker.posterous.com/ ausdrückliche Empfehlung!

eine kleine Auswahl (vogel-)freier Radios

http://coloradio.org

www.radioblau.de

www.kuechenradio.org
hier zu den Fragen um Wikileaks: http://www.kuechenradio.org/wp/?p=366

Radio Utopie – www.radio-utopie.de – mehr eine Website, als ein Radio
hier aktuell zur Free Gaza-Aktion ein Interview mit Uri Avnery: http://www.radio-utopie.de/2010/06/02/radio-utopie-interview-mit-uri-avneri-vom-01-juni-2010/

Dennoch bedeutet Freiheit natürlich nicht automatisch Gefeitsein vor Manipulationen…
http://www.hintergrund.de/20091117530/hintergrund/medien/konspiration-auf-dem-kunstrasen-reframing-911.html
also, immer und alle dabei haben – Medienmacher und Nutzer gleichermaßen!

Rettung freier Radios http://ow.ly/1AF7o

http://medienticker.posterous.com/fond-zur-forderung-freier-radios-vfrO-communi

Good news: http://www.freie-radios.net/portal/content.php?id=34028

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IMV-Termine im Juni

10.06.10

  • Dresden
    • festival contre le racisme (7. – 13.06.2010)
    • 10.06.2010, 19:00 Uhr, Die Medien und das Kultivieren von Fremdheit
    • HSZ, Bergstr. 64, Saal 304, Dresden
    • Veranstalter/weitere Infos bei:
      Referat Ausländische Studierende, Ökumenisches Informationszentrum, gefördert von MISERIOR


12.06.10

  • Wiesbaden
    • 12:45 – 15:00
    • Krieg um die Köpfe
    • Hessischer Landtag
    • Veranstalter/weitere Infos bei:
      AG Gesellschaftspolitisches Forum Friedens-, Sicherheits- und internationale Politik


15.06.10

  • Magdeburg
    • 19:00 Uhr
    • Medien – Macht – Manipulation
    • Tagungsraum der Universitätsbibliothek, Foyer, Magdeburg
    • Veranstalter/weitere Infos bei:
      Attac Magdeburg, Rosa-Luxemburg-Stiftung


26.06.10

  • Nürnberg
    • 14:30 Uhr
    • Verwüstung der Begriffe im Krieg gegen den Terror
    • Nachbarschaftshaus Gostenhof, Adam-Klein-Straße 6
    • Veranstalter/weitere Infos bei:
      DKP Nordbayern



Newsletter Mai 2010

Daniel Munevar Sastre, ein Ökonomen aus Kolumbien, der derzeit in Brüssel im Kommittee zur Reduktion der Schulden der Dritten Welt arbeitet, referierte am Rande des Bankentribunals von Attac am 11. April 2010 in Berlin über die (monetäre) Entwicklung in Lateinamerika:

Da kann der Norden vom Süden lernen: Morevo erläuterte, welche Schritte welche Länder Lateinamerikas gegangen sind, um sich aus der von IWF und Weltbank sowie aus der “Umarmung” von USA und Europa lösen und endlich wieder die eigene Existenz sichern zu können. Letzeres habe die US-Armee bereits mit einem verstärkten Aufmarsch von Militär in den Gewässern Lateinamerikas quittiert, denn vor allem die erfolgversprechende Einführung einer eigenen, vom Dollar unabhängigen, Währung zum Binnenhandel in Lateinamerika – dem sog. SUCRE – bedrohe die bisherige Hegemonie und Rohstoffkontrolle durch die Länder des Nordens, allen voran die USA.

Nach wie vor sind 60 Prozent der lateinamerikanischen Banken in den Händen von USA und Europa. Aber hier tun sich neben den politischen Reformen in einzelnen Ländern wie Venezuela, Ecuador und Bolivien auch juristische Möglichkeiten auf, die man zu nutzen weiß. So stellte etwa die Ecuadorianische Regierung fest, dass über zwei Drittel der Kreditverpflichtungen illegal waren und man verhandelte erfolgreich mit den Geldinstituten, so dass auch ein Großteil der Schulden erlassen wurden. Dies war möglich, nachdem etwa Argentinien nach seinem Zusammenbruch einfach einige Jahre den Schuldendienst eingestellt hatte – in dieser Zeit ist nichts passiert, keine Repression, trotz Drohungen. Hingegen ging es vielen Argentiniern eindeutig besser, weil die lokale Wirtschaft gestärkt wurde – ein nachhaltiger Lernprozess, der auch unabhängiger weiter denken ließ. So ist aktuell die Banco del Sur, eine Bank des Südens, speziell von und für Lateinamerika in der Planungsphase, die 2012 ihre Arbeit aufnehmen soll und Konzepte etwa der indigenen Bevölkerung berücksichtigt, die der Natur einen Status vergleichbar einer juristischen Person einräumen. Davon könnte man sich hier eine Scheibe abschneiden, denn es ist eine Binsenweisheit dass man Geld ja nicht essen kann.

Ob Kuba in dem Zusammenhang so in den Fokus wegen Menschenrechtsverletzungen steht, darf gefragt werden – zwar sind Menschenrechte nicht optional, dennoch ihre fortwährende Instrumentalisierung ebenfalls bekannt:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32177/1.html

Westliche Firmen unterdrücken Widerstand ausgebeuteter Arbeiter – bis hin zur physischen Vernichtung:
Coca Cola http://www.alternet.org/story/146579
Thyssen http://www.amerika21.de/nachrichten/inhalt/2010/apr/thyssen-423649-sepetiba

Noam Chomsky kritisch über die Militarisierung Lateinamerikas:
http://hintergrund.de/index.php/20100325781/politik/welt/die-militarisierung-lateinamerikas.html

Ob derlei Hochschulinitiativen helfen, wenn sie nicht die Grundstrukturen der Ausbeutung in Frage stellen?
http://www.baylat.uni-erlangen.de/de/index_d.php

Jean Zieglers Erklärungsansatz: Rezension zum Buch “Der Hass auf den Westen”
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31335/1.html

Joseph Stiglitz bei der Bundeszentrale günstig erwerbar: “Die Schatten der Globalisierung” – von 2002, aber aktueller denn je
http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Schatten_der_Globalisierung

Ob der Faire Handel da als Gegenmittel ausreicht… ???
http://de.wikipedia.org/wiki/Fairer_Handel

Traditionell stark in der Berichterstattung über Lateinamerika: www.jungewelt.de – s.u. > O-Töne aus dem Süden!

Gerade angesichts der Tatsache, dass in der sog. Dritten Welt derzeit große Landmassen von Firmen aus dem Norden aufgekauft werden zur monokulturellen Ausbeutung auf Kosten regionaler Wirtschafsstrukturen, deutet auf einen umfassenderen Handlungsbedarf hin – wobei in Deutschland traditionel die Diskrepanz zwischen Wissen und Handeln der Bevölkerung sehr groß ist.

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Aktualisierungen auf der Website
http://www.medienverantwortung.de/unsere-themen/informationsportale/rassismus-totet/ – 112 Hier werden sie nicht geholfen
http://www.medienverantwortung.de/publikationen/gastbeitrage/ – Medienforschung, Wirtschaft
http://www.medienverantwortung.de/das-institut/der-prozess/ – Urteil (noch nichts rechtskräftig)
http://www.medienverantwortung.de/publikationen/vortragsmanuskripte/ – Friedensratschlag, Feuilletondebatte, Ostermarsch 2010
http://www.medienverantwortung.de/publikationen/kolumne-zaman/ – deutsche Texte der Zaman-Kolumne

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IMV went Facebook – Sie finden uns unter “Institut für Medienverantwortung”
http://www.facebook.com/pages/Institut-fur-Medienverantwortung/116854334991466?ref=ts
zur Erinnerung: unseren Tweets können Sie unter IMVErlangen auf twitter.com folgen!

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IMV-Termine im Mai

05.05.10

  • Hösbach
    • 9:00 – 12:00 Uhr
    • Mit Klugkeit und Liebe. Qualifizierung im christlich-islamischen Dialog
    • Das Islambild in der medialen Öffentlichkeit in Deutschland
    • Bildungshaus Schmerlenbach, 63768 Hösbach
    • Veranstalter/weitere Infos bei:
      Institut für Theologisch und Pastorale Fortbildung Freising, Theologisch-Pastorales Institut Mainz



11.05.10

  • Bielefeld
    • 19:00 – 21:00 Uhr
    • Islamophobie: Woher kommt die Angst vor dem Islam?
    • Veranstalter/weitere Infos bei:
      Islamisches Bündnis der Muslimischen Gemeinden Bielefeld
      Volkshochschule Bielefeld



20.05.10



21. – 24.05.10

  • Nordwalde
    • 22. Christlich-Islamische Tagung am Pfingstfest
    • “Sozialer Kitt – Was hält Gesellschaft zusammen? Sozialethische Wegweisungen aus christlicher und islamischer Perspektive
    • 22.05.2010, 17:15 – 18:15 Uhr, Impuls und Moderation
    • 23.05.2010, 16:00 – 18:00 Uhr, Atelier
    • Ev. Jugenbildungsstätte Nordwalde, Bispingalle 15, 48356 Nordwalde
    • Veranstalter/weitere Infos bei:
      Institut für Kirche und Gesellschaft, Bendorfer Forum, Deutsche Muslim-Liga e.V.



28. – 30.05.10

  • Leipzig
    • Wer hat Angst vor Kopftuchmädchen? Erscheinungsformen und Funktion der Islamophobie
    • 29.05.2010, 9:30 Uhr, Die Darstellung des Islam in den Medien
    • 29.05.2010, 18:30 Uhr, Islamophobie als “westliche Integrationsideologie”        Verhängnisvolle Allianzen gegen “den Islam”
    • 30.05.2010, 11:00 Uhr, Antisemitismus und Islamophobie: Strategien für die politische Praxis
    • Rosa-Luxemburg Stiftung Sachsen, Harkortstrasse 10, 04107 Leipzig
    • Veranstalter/weitere Infos bei:
      Förderkreis demokratischer Volks- und Hochschulbildung, Rosa-Luxemburg Club Leipzig

Newsletter April 2010

Wirtschaftskriege verursachen Wirtschaftsflüchtlinge und diese brauchen Asyl
(s. Manuskript Ostermarschrede 2010 weiter unten)

Liz Fekete vom Institute of Race Relations (IRR) trägt in ihrem Buch “A suitable enemy“ Fakten zusammen, die den wenigsten bewusst sein dürften. Wer nicht direkt mit Flüchtlingen oder anderen inkriminierten Bevölkerungsgruppen zu tun hat, wird die Zusammenschau in dieser Dichte vielleicht überfordern. Fekete zeigt, wie die Grundrechte in vielen europäischen Ländern für Einwanderer und Asylsuchende ausgehebelt werden. Gerade die “Zuwanderungsgesetzgebung” der 1990er Jahre mitsamt der sog. Drittstaatenregelung habe die Möglichkeit, Asyl zu beantragen fast abgeschafft. Angesichts forcierter Armut , bedeuten die fallenden Zahlen eine Aberkennung von wesentlichen Menschenrechten. Auch mit dem neuen Feindbild Muslim wird im Sinne einer eingeschränkten Einwanderung Politik gemacht. Eine Verdächtigungskultur, die sie mit der antikommunistischen McCarthy-Ära vergleicht, gehe einher mit der Argumentation, im Sinne eines „Sicherheitsstaats“ bereits bei Verdacht Maßnahmen gegen Unbekannt zu erlassen – damit werde die Unschuldsvermutung, eine Errungenschaft des modernen Rechtsstaates, abgeschafft. Dies widerspreche den Standards, die sich die „zivilisierte“ Welt nach den Weltkriegen gegeben hatte. Vor diesem Hintergrund prangert Fekete auch die „Kooperationen“ an, die die finanzstarken europäischen Länder mit den Regierungen von armen Ländern machen: Eine Unterstützung werde oft an die Bedingung geknüpft, dass man bereits dort vor Ort „Migrationskontrolle“ zusichere – um die Auffanglager rund ums Mittelmeer wie auch die Armeen, die Europa abschotten, zu entlasten. Und schließlich vermutlich auch, um die Inhumanität dieser Entscheidungen hier vor Ort nicht ins allgemeine Bewusstsein dringen zu lassen. Fektes Buch ist ein must read, das mit einigen selbstidealisierenden Mythen aufräumen dürfte!

_Als Beispiel für die menschenunwürdige Politik Lesbos (und andere griechische Inseln) – einige Medien- oder NGOberichte:
http://www.zeit.de/2010/06/DOS-Fluechtlinge
http://www.sueddeutsche.de/politik/204/445940/text/
http://www.taz.de/1/politik/europa/artikel/1/eu-will-bessere-fluechtlingsknaeste
http://de.indymedia.org/2009/09/259902.shtml
http://no-racism.net/article/2960/
http://www.proasyl.de/fileadmin/proasyl/fm_redakteure/Broschueren_pdf/Griechenland_Bro_klein.pdf
http://www.secarts.org/journal/index.php?show=article&id=939
http://kalimeragriechenland.wordpress.com/2008/01/09/lesbos-fluchtlinge-wieder-in-die-turkei-gebracht/

_man achte auf einige der (menschenverachtenden) Kommentare:
http://www.zeit.de/2010/06/DOS-Fluechtlinge?page=all ……..Kommentare!
darum ist hier auch von “illegalen” und nicht von illegalisierten Flüchtlingen die Rede…
http://unverdaechtigerschweinestall.blogspot.com/2009/11/griechenland-illegale-migranten-werden.html

_zur Grenz”sicherung” Frontex – klingt wie ein Sanitärreinigungsmittel und bezeichnet eine EU-Armee, die Menschen das Grundrecht auf Asyl verweigert:
http://www.imi-online.de/download/frontex2009-web.pdf
http://www.proasyl.de/fileadmin/proasyl/fm_redakteure/Flyer_PDF/FRONTEX.pdf

_immer wieder gab und gibt es Aufrufe:
http://lesvos09.antira.info/
http://lesvos09.antira.info/call/german/
http://at.indymedia.org/node/15423
http://www.umbruch-bildarchiv.de/bildarchiv/ereignis/lesvos_pagani09.html
http://www.aha-bueren.de/2009/03/no-border-lesvos-2009/

http://flunterl.blogsport.de/2009/10/30/dublin-ii-muss-weg/

EKD zur Dublin II Verordnung:
http://www.ekd.de/bevollmaechtigter/newsletter/63227.html

_der Abzug der Ärzte ohne Grenzen bedeutet nicht, dass es nun bessere Verhältnisse für Flüchtlinge gäbe:
http://www.aerzte-ohne-grenzen.at/hilfseinsaetze/artikel/details/aerzte-ohne-grenzen-begruesst-schliessung-von-auffanglager-auf-lesbos/
http://www.aerzte-ohne-grenzen.at/presse/pressemitteilungen/details/aerzte-ohne-grenzen-beendet-einsatz-auf-lesbos-und-ist-stark-beunruhigt-ueber-die-unzureichende-sich/?aktuell=1&cHash=5793067fce
http://www.aerzte-ohne-grenzen.de/informieren/einsatzlaender/europa/griechenland/2008/2008-07-25-griechenland-lesbos/index.html

Man sieht, dass sich über die Jahre hinweg nichts geändert hat…

Und der Zusammenhang von Krieg und Rassismus wird nur allzu deutlich:
http://www.gegen-krieg-und-rassismus.de
http://www.derbraunemob.de
http://www.deutschlandschwarzweiss.de/

Ostermarschrede 2010: follow erstem Unterlink…
http://www.medienverantwortung.de/publikationen/vortragsmanuskripte/

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gute Zusammenstellungen von Informationen über den Prozessausgang von Dr. Sabine Schiffer:
http://www.solidaritaet-mit-dr-sabine-schiffer.de/ – mit Dank an alle Unterstützer!
http://thegrandchessboard.wordpress.com/2010/03/27/eindeutiges-urteil-fur-die-meinungsfreiheit/
http://arnehoffmann.blogspot.com/2010/03/sieg-fur-die-meinungsfreiheit-sabine.html
http://andersdeutsch.blogger.de/stories/1600708/
Erklärung von Sabine Schiffer bei Gericht: http://www.medienverantwortung.de/wp-content/uploads/2010/01/20100324_IMV-Schiffer_Rassismuskritische-Forschung-im-Medienbereich.pdf
Der weitere Aufklärungsbedarf sollte auch hier schon deutlich werden…
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IMV Termine April 2010

03.04.10

05.04.10

27.04.10

30.04.10


Newsletter März 2010

Im Spätherbst des Jahres wird wieder unsere Medienpädagogische Woche in Erlangen stattfinden (begleitet von der bundesweiten Aktion Eine Woche Transparenz). In diesem Jahr widmen wir uns im Rahmen der fünften Medienpädagogischen Woche des IMV dem Thema Medien und Deutsche Einheit – und werden dazu wieder drei Veranstaltungsabende in den Räumen der Volkhochschule anbieten. Es wird stark um die Fragen von medialer Konstruktion und Geschichtsschreibung gehen. Außerdem versuchen wir diesmal, ein lokales Kino als weiteren Kooperationspartner zu gewinnen, um Filmmaterial zum Thema anbieten zu können.
z.B. Grenzdurchbruch ’89 – Kontaktmöglichkeit zum Regisseur Matthias-Joachim Blochwitr M.j.b.film@t-online.de

Da wir in dem begrenzten Rahmen und sicher auch aus finanziellen Gründen nur einen Bruchteil dessen realisieren können, was unserere bisherigen Recherchen zum Thema schon Interessantes hervorgebracht haben, stellen wir in diesem Newsletter eine erste Sammlung zum Thema vor – weitere Newsletter zum Thema sind nicht ausgeschlossen – vielleicht zur gegenseitigen Anregung über vieles, was in den letzten 20 Jahren schon in Vergessenheit zu geraten drohte… Dabei wollen wir bewusst nicht, der offiziellen und von vielen Medien kolportierten Linie einer Erinnerungskultur zu Propagandazwecken folgen, die mindestens dem Ziel folgt, aktuelle Fehlentwicklungen zu verschleiern: z.B. 2.3.2010 Bundesverfassungsgericht/

Überwachungsstaat http://www.vorratsdatenspeicherung.de/static/verfassungsbeschwerde_de.html). Gemäß der Ausrichtung unserer Infoportale setzen wir bewusst auf Ausgeblendetes und Unterbelichtetes…

Wie sehen die Dämonisierung der DDR-Geschichte ebenso kritisch, wie deren Idealisierung – und wollen gleichzeitig auf eine Tendenz zur Idealisierung einiger Entwicklungen in der BRD bzw. Gesamtdeutschland aufmerksam machen, zu deren Ablenkung wohl die DDR-Geschichte als Negativfolie geeignet ist:
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=14348
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=14265
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=14622
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=14719

“Ostprodukte”, die überlebt haben – eine Auswahl:

Medien
Junge Welt – www.jungewelt.de
Neues Deutschland – www.nd-online.de
Eulenspiegel – www.eulenspiegel-zeitschrift.de
Ossietzky – www.ossietzky.net
Magazin – www.dasmagazin.de
Sandmännchen – aktuelle Ausstellung in Potsdam – http://www.filmmuseum-potsdam.de/de/382-0.htm

Musik
z.B. Karussel – http://www.youtube.com/watch?v=iXqWGf8sbuk

Kardinal Meisner
Sorry, aber das können wir nicht ernst nehmen!
http://www.youtube.com/results?search_query=Soldatengottesdienst&search_type=&aq=f
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=1330

Ampelmännchen
http://en.wikipedia.org/wiki/Ampelm%C3%A4nnchen
http://www.tagesspiegel.de/berlin/Stadtleben-Ampelmaennchen-Karl-Peglau;art125,2964485
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/1201/berlin/0049/index.html

die aktuelle Kamera nicht, aber deren Sprecher Klaus Feldmann: http://www.klausfeldmann.de/referenzen.asp

ein Produkt der Einheit:
www.theateramrand.de
www.buschfunk.com

Aufarbeitung – Erinnerung – Forschung – Kunst und Kultur:

Schlagzeilen von vor 20 Jahren und die Entwicklung bis heute
http://www.neues-deutschland.de/dossiers/74.html
http://www.neues-deutschland.de/artikel/162160.ein-blick-ins-eigene-blatt.html

Kultur und Kulturerhalt der DDR
Die Peter-Sodann-Bibliothek braucht Hilfe!
http://www.petersodann.de/

Film: Spur der Steine – mit Manfred Krug http://de.wikipedia.org/wiki/Spur_der_Steine_%28Film%29

Uwe Steimle “Uns fragt ja keener” www.uwesteimle.de/termine.php

Das Magazin Kennzeichen D wurde 2001 eingestellt
http://de.wikipedia.org/wiki/Kennzeichen_D_%28Fernsehen%29

Der Mord an Treuhandchef Rohwedder – ein Erklärungsversuch
Wolfgang Schorlau-Krimi: Die blaue Liste www.schorlau.de

Unabhängige Forschung zur DDR-Geschichte nur in Dänemark möglich?
http://www.linksnet.de/de/artikel/20890

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Neuigkeiten zur Inkriminierung der Interviewäußerungen von Fr. Dr. Schiffer:
www.solidaritaet-mit-dr-sabine-schiffer.de [Deutsch und Englisch - einige Links auf Türkisch]
http://www.medienverantwortung.de/das-institut/der-prozess/
Prozesstermin: 24.03.2010, 10.30 Uhr im Amtsgericht Erlangen
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IMV-Termine März 2010

02.03.10

  • Würzburg
    • 19:15 Uhr
    • Musliminnen und Muslime als Medienobjekte
    • Leutfresserweg 81-83
    • Veranstalter/weitere Infos bei:
      Akademie Frankenwarte

06.03.10

13.03.10

16.03.10

20.03.10

  • Essen
    • 11:30 – 13:00Uhr
    • Kultur des Friedens im Medienzeitalter
    • Volkshochschule Essen, Burgplatz 1
    • Veranstalter/weitere Infos bei:
      Friedenskultur2010

21.03.10

26.03.10

  • Pfaffenhofen
    • 19:30 Uhr
    • Kriegspropaganda vom Balkankrieg bis heute (Vortrag)
    • Hofbergsaal, Pfaffenhofen
    • Veranstalter/weitere Infos bei:
      Freundschaft mit Valjevo e.V.

27.03.10

  • Ingolstadt
    • 18:00 Uhr
    • Rolle der Medien in den unterschiedlichen Kulturkreisen am Beispiel Jordanien (Sabine Schiffer)
    • 18:00 Uhr Medien in Deutschland und Nahost – Potential und Grenzen
    • Ingolstadt
    • Veranstalter/weitere Infos bei:
      Deutsch-Jordanische Gesellschaft e.V.

27.03.10


http://www.medienverantwortung.de/termine/termine-2009/


Newsletter Februar 2010

Diesmal widmen wir den den Newsletter v.a. einer eigenen Sache aus aktuellem Anlass – nächstes Mal wird es dann eine Vorschau auf unser Thema der diesjährigen Medienpädagogischen Woche (Medien und Deutsche Einheit) geben…

Angesichts des Strafbefehls über 6000 Euro, sprich zwei Monate Gefängnis, gegen mich hier eine Aktualisierung des Diskussionsstands, der noch nicht auf der Website festgehalten wurde: http://www.medienverantwortung.de/das-institut/der-prozess/ – inzwischen sind auch Spenden eingegangen, die sehr helfen, die entstehenden Kosten nicht über den Kopf wachsen zu lassen – vielen vielen Dank allen, die hier helfen!!!

Die dpa-Meldung zum Strafbefehl ganz unten in der Mail… – die in verschiedenen Längen oder Kürzen bundesweit abgedruckt wurde: z.B. Augsburger Allgemeine, Nürnberger Nachrichten, Hamburger Abendblatt uvm. und von den vermeintlich Politisch Inkorrekten gleich gewürdigt wurde: http://www.pi-news.net/2009/12/schiffer-erhaelt-strafbefehl-wegen-uebler-nachrede/ – auch Henryk Broder folgt seiner Obsession: http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/kroever/ – man achte auf Wortwahl und Diffamierungsfrequenz (den Wahrheitsgehalt kann man, wenn man noch Zweifel hat, hier gegenprüfen: http://www.arendt-art.de/deutsch/Henryk_m_broder/henryk-m-broder-2.htm)! Und hier – sicher zu viel der Ehre: http://www.politblogger.net/der-hassprediger-des-jahres-2009-steht-fest/

Im Sinne der Sache findet eine konstruktive Berichterstattung und Auseinandersetzung in einzelnen Medien statt:
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0105/feuilleton/0018/index.html
http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2010/0106/feuilleton/0024/index.html
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=14651 (und http://www.islamische-zeitung.de/?id=12851)

Unsere letzte Pressemitteilung sowie eines der ersten Interviews zum Mord in Dresden finden Sie hier: http://www.linkezeitung.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=7909&Itemid=59
Weitere Primärquellen:
http://www.medienverantwortung.de/publikationen/pressemitteilungen/
http://www.medienverantwortung.de/publikationen/interviews/

Die Diskussionen in Blogs zeigen noch weitere Knackpunkte auf:
http://www.schockwellenreiter.de/blog/2010/01/06/zensur-in-deutschland-strafbefehl-gegen-kritische-medienwissenschaftlerin/
http://blog.kooptech.de/2010/01/joerg-kantel-ueber-einen-zensurversuch-gegen-eine-kritische-medienwissenschaftlerin/
http://alienineurope.wordpress.com/2010/01/03/die-dunkle-seite-deutschen-rechts/
http://dailyrace.wordpress.com/2010/01/07/marwa-el-sherbini-justizskandal-nach-dresden/
http://www.lawblog.de/index.php/archives/2010/01/08/dresdner-gerichtsmord-meinung-nicht-erwunscht/
http://kontextschmiede.de/niemand-ist-objektiv-interview-mit-sabine-schiffer/

Einen nicht abgedruckten Leserbrief können Sie hier im Folgenden einsehen:

Leserbrief zum Strafbefehl gegen Fr. Schiffer vom IMV

Hintergrundinformationen:
- EN-Artikel: http://www.erlanger-nachrichten.de/artikel.asp?art=1149208&kat=19
- PMs des IMV:
http://www.medienverantwortung.de/wp-content/uploads/2009/07/20090807_IMV_Schiffer_DresdnerMordfall-Klarstellung1.pdf
http://www.medienverantwortung.de/wp-content/uploads/2009/07/20091230_IMV-Schiffer_MeinungsfreiheitAufDemPr%C3%BCfstand.pdf
- Das Original-Interview mit Fr. Schiffer mit dem iranischen Rundfunk: http://www.medienverantwortung.de/publikationen/interviews/

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Leserbrief zum Artikel über den Strafbefehl gegen Fr. Schiffer vom Institut für Medienverabtwortung vom 2.1.10

Wie in den Pressemitteilungen des Instituts für Medienverantwortung (zu finden im Internet unter www.medienverantwortung.de) nachzulesen, hatte Frau Schiffer explizit klargestellt, dass sie dem schießenden Polizisten weder Vorsatz noch Bösartigkeit vorwirft, sondern lediglich in der in diversen Medien undifferenzierten Darstellung von arabisch-stämmigen Menschen als potenzielle Gewalttäter eine mögliche – mehr nicht! – Erklärung für die spontane Fehleinschätzung des Polizisten sieht.
Ob man diese Einschätzung für sinnvoll hält oder diese ablehnt, mag jede/-r selbst beurteilen. Eines allerdings ist klar: Sie ist eindeutig durch die freie Meinungsäußerung gedeckt.
Daher ist der Strafbefehl über 6000 EUR (!) ein nicht hinzunehmender Angriff auf die Meinungsfreiheit.
Leider ist dies nicht die erste Fehlentscheidung des Amtsgerichts Erlangen in Bezug auf gegen Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus engagierte Menschen. Anfang 2008 sprach dieses Gericht einen Demonstranten gegen die NPD, der sich zum Schutz vor Fotoaufnahmen durch die Nazis vermummt hatte, deswegen schuldig. Zu Recht hatten die Erlanger Nachrichten dieses Urteil damals deutlich kritisiert.
Mit Sicherheit ist an Gesinnung und Willen, Demokratie und Rechtsstaat zu verteidigen und eben diesem in ihrem Handeln zur Geltung zu verhelfen, am Amtsgericht Erlangen nicht zu zweifeln. Allerdings werden sich die dortigen RichterInnen durchaus die Frage zu stellen haben, was sie mit solchen Fehlentscheidungen anrichten.
Es wird Zeit, dass sich die hierfür Verantwortlichen am Amtsgericht für ihre Fehlentscheidungen entschuldigen und deren Revision angehen.

Andreas Richter

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neues Thema: Afrikaberichterstattung – in Kooperation mit mohio
http://www.medienverantwortung.de/das-institut/projektbeispiele/#afrime
http://www.medienverantwortung.de/wp-content/uploads/2009/07/fremdeweltganznah_web.pdf
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IMV-Termine

03.02.10

25.02.10

  • Fürth

weitere Termine: http://www.medienverantwortung.de/termine/termine-2009/


Newsletter Januar 2010

Auf ein turbulentes und konstruktives 2010!

Chefredakteur Nikolaus Brender störte – vor allem Roland Koch – und man hat sich nach Frankreich nun auch in Deutschland für die offene Berlusconisierung der Medien entschieden – und dabei ein bisschen nachgeholfen:
http://carta.info/19144/tagesschau-politik-brender/
http://www.nachdenkseiten.de/?p=4379
http://oedp.de/der-fall-brender-ein-weiteres-beispiel-fuer-den-ze

Nach Brender-Entlassung: Pressefreiheit beim ZDF durchsetzen
– Klage in Karlsruhe…
http://www.campact.de/funk/info/5min (s. Campact-Mail weiter unten)

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auch die Interviewäußerungen zum Mord an Marwa El-Sherbini scheinen zu stören: http://www.medienverantwortung.de/das-institut/der-prozess/

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Die öffentlich-rechtlichen Sender stören auch – angeblich den freien Wettbewerb:

EU-Fernsehrichtilinie
http://www.openpr.de/pdf/132744/Wie-viel-Werbung-braucht-der-Fernsehzuschauer-Die-neue-EU-Fernsehrichtlinie.pdf
hat sich hier die FDP durchgesetzt?
http://www.heise.de/newsticker/meldung/FDP-will-Werbung-und-Produktplatzierung-in-audiovisuellen-Diensten-freigeben-160021.html

Folgen der Kommerzialisierung der Medien
z.B. Websiten-Ausdünnung, weil in der EU der Wettbewerb regiert, nicht die politische Verantwortung
Das aktuelle Telemediengesetz etwa sorgt dafür, dass ARD und ZDF, sowie SWR usw. Inhalte, für die die Gebührenzahler bereits bezahlt hatten, nach einer gewissen Frist wieder von der Website verschwinden müssen. Dies ist ein Tribut an die kommerziellen Sender und gilt als “nicht wettbewerbsverzerrend” – und bedeutet für die Nutzer, dass alles sofort abzuspeichern ist, was interessant erscheint, und nachträgliche systematische Recherchen nicht mehr frei möglich sind…

im Gegensatz dazu läuft auch dieses ab:
http://www.ulrike-gote.de/presse/pressemitteilungen/detail/browse/keine-dauersubventionen-fuer-privatfernsehen/

auch das passt zum Thema:
http://www.neues-deutschland.de/artikel/160334.veroeden-verbloeden.html

Weltgefälle – Medienaufmerksamkeit
http://www.artfond.de/aethiopien.htm
In Kooperation mit mohio e.V. geben wir in Kürze eine Broschüre zur Afrikaberichterstattung heraus!

Es bleibt also weiterhin viel zu tun!
Und an dieser Stelle machen wir nochmal auf unsere Initiative zur Ergänzung der Presseratsrichtlinien aufmerksam, angesichts der zunehmenden Bilderflut auch im Print und der damit verbundenen Suggestionsmöglichkeiten: http://www.medienverantwortung.de/das-institut/projektbeispiele/#ergdprl12

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IMV-Termine Januar 2010

21.01.10

  • Nürnberg
    • Kulturkampf als Mittel der Kriegspropaganda? (Vortrag mit Diskussion)
    • 19:00 Uhr
    • Kaulbachstraße 2,
      90408 Nürnberg
    • Veranstalter/weitere Infos bei:
      www.friedensmuseum.odn.de/

23.01.10

  • München
    • Macht-Wort-Wirklichkeit (Tagung)
    • 11:00 Uhr
    • Wort und Wirklichkeit in internationalen Konflikten (Vortrag)
    • Kreuzkirche München-Schwabing,
      Hiltenspergerstr. 55
    • Veranstalter/weitere Infos bei:
      evangelische StadtakademienMünchen

27.01.10

30.01.10

  • Frankfurt
    • Der antiislamiche Diskurs, die Rolle und die Verantwortung der Medien (Vortrag)
    • Veranstalter/weitere Infos bei:
      Forum ökumenisches interkulturelles Lernen e.V.

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unser Neujahrsgruß mit Informationen über das Institut:

Mit allen guten Wünschen für das Jahr 2010 und einigen Informationen über das sich verändernde Institut melden wir uns zurück!

Das IMV, das bisher als Privatinstitut geführt wurde, wird ab Januar 2010 die Rechtsform einer Mini-GmbH haben, heißt heute UG – und soll noch ein kleines g bekommen für gemeinnützig, wenn die Prüfungen durch das Finanzamt abgeschlossen sind (der Eintrag auf der Website wird sich also bald ändern!). Es ist uns ja bisher immer gelungen, am Jahresende nichts übrig zu behalten und so stehen die Chancen für die Gemeinnützigkeit nicht schlecht. Auch der Förderkreis des IMV würde dann gemeinnützig und wird dann um Mitglieder und Unterstützung werben, die wir weiterhin in Arbeit rund um die Medienverantwortung umsetzen werden – da gibt es nach wie vor mehr zu tun, als wir schaffen können, aber wir wachsen…

Maria Singer de Ortega wird das Sekretariat ab Mitte Janurar übernehmen – welcome! Wir bedanken uns an dieser Stelle für die kontinuierliche sowie auch sporadische und immer wieder ehrenamtliche Unterstützung vieler Helfer! Praktika können wir erst wieder ab Oktober 2010 vergeben – bis dahin sind alle Plätze belegt.

Michael Wallies, der in seinem anderen Leben gerade ein Medizinstudium absolviert, wird dieses Jahr nur eine Woche im Oktober für Vorträge und Schülerseminare zur Verfügung stehen können. Unser Beitrag zur Sichtwechsel-Tagung im letzten Jahr anbei.

Xenia Gleißner wird auch in 2010 zwischen London und Abu Dhabi unterwegs sein und allenfalls für Interviews – z.B. zu evangelikalen Missionaren auf der arabischen Halbinsel – zur Verfügung stehen können.

Constantin Wagner wird auch in Zukunft das Thema Islamophobie in Medien mitbetreuen – in diesem Bereich steigen die Anfragen weiterhin enorm, was ja kein gutes Zeichen ist. Erste Rezensionen zu unserem Buch “Antisemitismus und Islamophobie – ein Vergleich” finden Sie gleich auf der Startseite von medienverantwortung.de rechts unter dem Buchtitel.

Mit Karin Schmidl und Roland Heurig konnten wir im letzten Jahr zwei weitere Mitstreiter gewinnen, die sich mit ihrem umfassenden Hintergrundwissen über die sog. 9/11-truth-Bewegung und Fragen der Geopolitik sehr erfolgreich in diesen Grundlagenartikel einbringen konnten: http://www.hintergrund.de/20091117530/hintergrund/medien/konspiration-auf-dem-kunstrasen-reframing-9/11.html . Das Thema werden wir weiter verfolgen. Außerdem planen wir, aus der Neusprech-Liste unter Infoportale auf der Website ein Wiki einzurichten. Daran wird sich auch Wieland von Hodenberg beteiligen, denn die Entwicklung von politischen Vernebelungsmanövern mittels Sprach-Spins nimmt zu.

Ebenso wird das Thema der Deutschen (Wieder-)Vereinigung uns weiter begleiten, das unser diejähriges Thema für die Medienpädagogische Woche im November sein wird. Die Dokumentation der bisherigen medienpädagogischen Wochen finden Sie hier:
http://www.medienverantwortung.de/das-institut/projektbeispiele/

Eine erste Veröffentlichug zur Dämonisierung von DDR mit Folgen für die Wahrnehmung aktueller Entwicklungen finden Sie hier: http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=14348 .

Ein weiteres Schwerpunktthema wird in diesem Jahr der inszenierte Wissenschaftsstreit um Medienwirkungen sein. Nach unserem Austritt aus der GMK, dem Eintritt in den Verein Aktiv-gegen-Mediensucht, werden wir noch dem Verein Mediengewalt.eu beitreten und gemeinsam einen Aufruf herausgeben, der verlangt, dass die Ausrichtung von Bundesfamilien- und Bundesforschungsministerium, Bundeszentrale für politische Bildung, Kultusministerien und anderen Bildungsträgern endlich einmal evauliert und wissenschaftlich belegt wird. Denn ein solcher Beweis für die Erfolgsversprechen einer vertechnisierten Bildung fehlt nach wie vor und wir wollen ja nicht primär Wirtschaftsförderung, sondern Bildungsförderung betreiben. Dazu die Eingabe bzw. das Vortragsmanuskript des medienpolitischen Fachgesprächs im Bayerischen Landtag vom 3.12.2009 anbei. Mehr in Kürze!

Als einen von mehreren weiteren Kooperationspartnern möchten wir vor allem den österreichischen Verein medienkultur.at erwähnen.

Nachdem der Kulturfonds Bayern unseren Antrag auf Förderung und damit Realisierung von medienpädagogik-interaktiv.de abgelehnt hat, suchen wir andere Wege der Umsetzung, damit echte Medienbildung für alle übers Netz zur Verfügung gestellt werden kann – und nicht weiterhin ausschließlich dem Zufall, der Medienindustrie und dem Engagement einzelner Lehrkräfte überlassen wird. Das Kurzkonzept geben wir gerne auf Anfrage von möglichen Kooperationspartnern heraus!

Es gäbe ja noch sooo viel, aber es ist ja auch erst der Anfang – von 2010. Mehr gibt es monatlich im Newsletter, auf den Sie sich über info@medienverantwortung.de abonnieren können.

Wir sind nun 5 Jahre alt geworden, haben nach wie vor keine Förderung erhalten und refinanzieren unsere Arbeit ausschließlich durch Honorare – mit Optimismus gehen wir angesichts der vielen Anfragen und des merklichen Bedarfs in die nächste Runde. Wünschen allen bei dem, was Sie tun und dort, wo Sie wirken können, die nötige Kraft und Unterstützung und freuen uns, unseren Teil da beitragen zu können, wo es eben geht. In diesem Sinne uns allen frohes Schaffen und ein hoffentlich dem Frieden zugewandteres Jahr!


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